loyalbushie

Quo vadis CDU?

In Politik, Tagesgeschehen on Januar 16, 2010 at 12:48 am

Die gute Nachricht der letzten Tage: Über die Union wird wieder gesprochen. Der Haken daran: Auf einen großen Teil der Schlagzeilen, die Deutschlands bürgerlich-konservativem Volksparteienbündnis gewidmet sind, könnte sie dankend verzichten.

Am 9.Mai steht die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung auf dem Spiel: Verliert die in Düsseldorf regierende Koalition aus CDU und F.D.P. unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ihre Mehrheit, droht nicht nur eine Regierungsbeteiligung eines der extremsten Landesverbände der SED-Nachfolgepartei, sondern auch der Verlust der bürgerlichen Mehrheit im Bundesrat. Kein Wunder, dass sich in der Union Nervosität breit macht.

Der Wahlsieg zum Bundestag, der den Wechsel zu Schwarz-Gelb ermöglicht hatte, war keineswegs triumphal ausgefallen. Vor allem konnte die Union weniger aus eigener Kraft den Wechsel herbeiführen, sondern profitierte primär von der ungeahnten Stärke der Liberalen. Angesichts unbefriedigender Umfragewerte – die allerdings in den letzten Jahren so ziemlich jede neue Regierungskoalition nach den ersten Monaten zu beklagen hatte – kommen vor allem innerhalb der CDU Debatten auf, die man möglicherweise besser bereits geraume Zeit vor der Bundestagswahl hätte führen sollen.

Entgegen dem Eindruck, den manche Medien gerne erwecken mögen, stellt niemand innerhalb der Partei die Funktion oder die Autorität der Kanzlerin Angela Merkel als solche in Frage. Palastrevolten sind innerhalb der CDU nicht wohlgelitten – in dieser Hinsicht besteht durchaus auch ein gewisser Mentalitätsunterschied zu ihrer bayerischen Schwesterpartei, die – obwohl ihr politischer Kurs stets klarer und akzentuierter war als jener der CDU – durch eine wenige Jahre nach dem Tod von Franz Josef Strauß einsetzende und seitdem anhaltende rustikale Gangart in ihrer Personalpolitik am Ende sogar ihre jahrzehntelange absolute Mehrheit eingebüßt hatte.

Umso mehr sollten Appelle an Führungsstärke und klare politische Ansagen nicht als Akt der Illoyalität betrachtet werden, sondern als Aufforderung zur Standortbestimmung, wo man steht, wohin man will und wo die No-Gos liegen. Das ist die Volkspartei CDU, die den Anspruch erhebt, mit ihrer Politik 40 + x % der Bürger für sich zu begeistern, ihren Wählern schuldig.

40% + x sind ein ehrgeiziges Ziel. Insofern ist es durchaus konsequent, wenn Angela Merkel und die Parteiführung es als die Aufgabe der Union betrachten, ein „Angebot für jeden in der Gesellschaft zu machen“ (wobei sich diese Ansage hoffentlich nicht auch beispielsweise auf Nazis, Kommunisten, Wegelagerer, Zuhälter, Islamophobe, Sittenstrolche und Tierquäler bezieht).

Da eine Volkspartei dieses Ziel auch in einer Gesellschaft verfolgen muss, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte durch 68er-Generation, Schmuddelfernsehen, Rütlischulwesen und einen breiten Trend zur Infragestellung traditioneller Wertvorstellungen in den Eliten und der veröffentlichten Meinung – diplomatisch formuliert – nicht immer zum Besseren entwickelt hat, muss sie auch innerhalb gewisser Grenzen gute Miene zum bösen Spiel machen und auf Maximalforderungen, deren Sinnhaftigkeit nur einem eingeschränkten Kreis an Wählern zugänglich erscheint, verzichten. Das unterscheidet beispielsweise auch die Union von Ideologieparteien wie Grünen, Kommunisten oder NPD oder auch von Klientelparteien wie der F.D.P..

Alfred Dregger (+ 2002)

Aus diesem Grunde haben beide Seiten der derzeitigen Debatte in einem gewissen Grade Recht. Die Mahnung, Profil zu zeigen, um konservativen Stammwählern deutlich zu machen, dass die Partei Adenauers, Erhards oder Kohls, in der auch Größen wie Süsterhenn, Albrecht, Dregger oder Schönbohm maßgebend Politik für Deutschland gemacht hatten, sich nicht in ihrem Wesen verändert hat, ist vor dem Hintergrund steigender Wahlabstinenz in den traditionellen Hochburgen ebenso berechtigt wie die damit verbundenen inhaltlichen Forderungen stimmig.

Dass Angela Merkel angesichts dieses Appells ausgerechnet von Heiner Geißler Schützenhilfe bekam – dessen politischer Kurs schon 1989 eine strukturelle Mehrheit von Rot-Grün bei gleichzeitigem Erstarken der Republikaner ermöglicht hätte, hätte Kohl ihn nicht gefeuert und sich wenig später als Kanzler der Einheit selbst übertroffen – sollte ihr ebenso zu denken geben wie der Beifall von Medien, deren politische Vorlieben noch nie im bürgerlichen Lager angesiedelt waren.

Andererseits wird die Union auch Wählern ein Angebot machen müssen, die sich beispielsweise zu den Freidemokraten abgesetzt hatten und vor allem darf es nicht länger geschehen, dass die Union das Potenzial an Wählern mit Migrationshintergrund ignoriert, unter denen sich ein Kleinbürgertum gebildet hat, das in seinen Wertvorstellungen ähnlich konservativ oder sogar noch konservativer als so manches traditionelle Unionspublikum ist, der SPD und den Linksradikalen überlässt, nur weil vor allem unter vielen türkischstämmigen Zugewanderten der Eindruck entstanden war, weite Teil der Union würden sie nicht im Land haben wollen. Dass es, um diese Schichten anzusprechen, allerdings noch hilfreichere Ansätze gibt als der eher missglückte Vorschlag einer Quote für Beamte mit Migrationshintergrund, sollte auch innerhalb der Unionsspitze realisiert werden.

Helmut Kohl – Kanzler der Einheit

Die Union muss das bleiben, was sie stets war und als was sie ihre Stärken ausspielen konnte, nämlich die Partei des Kleinbürgertums. Dieses ist heute durchaus multikulturell zusammengesetzt und die Bejahung konservativer Wertvorstellungen und des Leistungsgedankens hat dort allen gesellschaftlichen Veränderungen zum Trotz nicht so viel Schaden genommen wie man annehmen könnte.

Im mittlerweile mehrheitlich links-grünen Spektrum der studierten, großstädtisch-urbanen Oberschicht wird für die Union hingegen wesentlich weniger zu holen sein: Zwar mögen Annäherungen in dieser Richtung der Partei eine freundlichere Presse bescheren, am Wahltag wird das entsprechende Publikum aber das Kreuz (oder aus grundsätzlichen Erwägungen wohl eher das Häkchen) eher beim linken Original machen als bei einer noch so weichgespülten und dem Zeitgeist angepassten Union. Und genau dort innerhalb der radikalen Linken werden schon seit Jahr und Tag Gender-Ideologie, staatsautoritärer Sozialismus, aggressiver Atheismus und gruselige Ziele unter wohlklingenden Begriffen wie „Gleichbehandlung“ oder „Antidiskriminierung“ angesteuert, mit denen Unionswähler im Regelfall nichts zu tun haben wollen.

Mehr Glück könnte man allenfalls bei bisherigen SPD-Wählern haben, denen der Linkskurs ihrer Partei nicht zusagt. Allerdings hat diese Partei in den letzten Jahren so stark Federn gelassen, dass sie möglicherweise bereits jetzt schon weitgehend auf jenen Stamm reduziert sind, der den Sozialdemokraten nur noch aus Tradition zuneigen. Für die Demokratie in Deutschland ist die Erosion dieser Volkspartei zu Gunsten radikaler Linksparteien jedenfalls kein gutes Zeichen.

  1. Servus,
    also die Partei der kleinen Leute ist doch die CDU lange nicht mehr. In den endlosen Kohl-Jahren ist die soziale Kälte in dieses Land eingekehrt – der Privatisierungswahn unter dem wir heute leiden, auf einmal sollten wir alle Aktien der Unternehmen kaufen, die dann für eine ordentliche Rendite unseren Arbeitsplätze wegrationalisierten, das Gesundheitswesen ist zum Profitunternehmen mutiert – hab ich alles am eigenen Leib erfahren dürfen. Und heute dürfen wir dann in der Folge die geldgierigen Banken am Leben erhalten.

    Diejenigen, die diesen Staat am Leben erhalten sind genau die „kleinen“ Steuerzahler und verantwortungsbewußte Mittelständler, die gibt es ja durchaus auch noch.

    Man kann der SPD vielleicht vorwerfen, in den 70ern unfinanzierbare Wohltaten verteilt zu haben, aber die damaligen Schulden sind doch nichts(peanuts) gegen das, was heute das Land ruiniert und mal ehrlich – das ist es längst. Diese Schulden wird niemand mehr bezahlen können.

    Dazu eine geradezu peinlich USA-Hörigkeit – wo ist denn das Selbstbewußtsein, das wir gewonnen haben sollten, nach Ende der Besatzungen? Und die nicht vorhandene Rücksicht auf Umwelt und Zukunft der Kinder (wie kann man denn bitteschön noch immer der Atomkraft anhängen?) – nee, da kann sich die kleinbürgerliche, wertkonservative Deutschmuslima nicht wiederfinden,🙂

    Mir würde noch so einiges einfallen.

    Alternativen gibt´s allerdings auch keine. Einen deutschen Tayyip Erdogan müssen wir uns wohl noch backen.

    Grüße von Meryem

  2. „… vor allem darf es nicht länger geschehen, dass die Union das Potenzial an Wählern mit Migrationshintergrund ignoriert, unter denen sich ein Kleinbürgertum gebildet hat, das in seinen Wertvorstellungen ähnlich konservativ oder sogar noch konservativer als so manches traditionelle Unionspublikum ist, der SPD und den Linksradikalen überlässt, nur weil vor allem unter vielen türkischstämmigen Zugewanderten der Eindruck entstanden war, weite Teil der Union würden sie nicht im Land haben wollen.“

    Na, da bin ich ja mal neugierig.

    Es stimmt schon – eigentlich wären die Muslime, die ich in „meiner“ Sendlinger Moschee kennen gelernt habe, wunderbar CSU-geeignet.

    Aber es schüttelt sie, wenn sie der CSU oder CSUlern begegnen müssen: so krasse Anti-Ausländer-Vorurteile, so viel anti-islamisches Misstrauen, so viel Tuchfühlung mit denen, die fanatisch gegen Moscheebau oder Moschee-Erweiterung oder Minarett sind.

    Die Moschee-Vereinsmitglieder in München-Sendling verhalten sich höflich und freundlich, wenn sie jemanden von der CSU treffen. Sie wissen, die haben Macht, da ist man natürlich nett. Aber sie haben auch guten Grund, sich zu wünschen, dass die CSU in München und Bayern die Wahlen verliert, und dass die Linken, die sie eigentlich kulturell oft als fremd und befremdlich empfinden (wie mich, manchmal) gerne gewinnen sehen.

    Verständlich, oder?

    Ich bin mir sicher, dass die CSU (trotz Alois Glück, die CDU auch, trotz prima Leuten wie Laschet, Böhmer, von Beust,
    etc.) eher der wachsenden Islamfeindschaft der Kleinbürger folgen wird. Leider.

    Die Kleinbürger sind in ihrer Mehrheit ziemlich mob-anfällig, und die CDU/CSU hat außerdem noch ihren starken Unternehmerflügel zu bedienen …

    Was würdest du machen, loyalbushie, wenn die CDU/CSU eines Tages den Weg von Blochers SVP gehen würde?

  3. Erst mal Danke für Eure Kommentare.

    Also dass die CDU/CSU sich in die gleiche Richtung wie die SVP entwickeln würde, halte ich für ausgeschlossen. Die meisten Unionspolitiker würden dies schon aus Überzeugung ablehnen, der Rest aus Gründen der praktischen Vernunft: Eine Volkspartei kann nicht mehr bestehen, wenn sie extremen und polarisierenden Strömungen zu sehr nachgibt, denn hetzen können die besser.

    Man kann das bei der SPD beobachten: Sie ist mit den radikalen Linksparteien (Grüne, Linke) in einen Wettbewerb eingetreten, wer im Sozialpopulismus am Besten performt und am Besten den in Deutschland leider sehr ausgeprägten Sozialneid anstacheln kann (was insbesondere bei den Grünen lächerlich ist, die ja selbst meist aus der reichen Oberschicht stammen). Jetzt sind die radikalen Linken zusammen mindestens genauso stark wie die traditionsreiche Volkspartei. Ich halte das für sehr bedauerlich, auch wenn ich inhaltlich nicht viel für die SPD übrig habe.

    Mob-Potenzial sehe ich ehrlich gesagt nicht nur im Kleinbürgertum: Die Schlägertruppen, die Volker Beck zum Christival oder nach Marburg zu einem missliebigen christlichen Kongress geschickt hatte, stammten aus dem Universitätspublikum. Ähnlich ist es bei den linksextremen Brandschatzern in Berlin und anderen Städten, die das Eigentum anderer Menschen abfackeln oder am 1.Mai Polizisten angreifen.

    Würden sich innerhalb der Union wirklich eines Tages Tendenzen in Richtung SVP abzeichnen, wäre mein erster Weg jener zum Abgeordneten meines Vertrauens (der und dessen Mannschaft übrigens regelmäßig hier liest) bzw. würde ich auch gegenüber den Funktionsträgern der Partei vor Ort meine Bedenken artikulieren.

    Das ist auch der richtige Weg in einer Volkspartei. Diese ist nämlich immer nur so gut wie ihre engagierten Mitglieder. Und deshalb kann ich nur jedem, der hier liest, empfehlen: Rein in die Volksparteien und mitmachen! Natürlich ist so etwas oft mit Arbeit verbunden, die nicht jeder gerne macht (Plakate kleben o.ä.), aber Demokratie lebt von den Menschen, die sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen. Und je stärker die demokratischen Volksparteien sind, umso besser ist dies für den Ausgleich und den sozialen Frieden im Land.

    Was Sozialstaatlichkeit anbelangt, bin ich sicher kein Dogmatiker, der grundsätzlich alles zurückweist, was nicht privat ist, aber ich finde auch, der Sozialstaat sollte so ausgestaltet sein, dass er Hilfe zur Selbsthilfe gibt und vor allem auch finanzierbar ist. Und wenn Unternehmer nur noch als Melkkuh gesehen und zum Abwandern veranlasst werden, ist niemand mehr da, der etwas erwirtschaftet, was dann verteilt werden könnte. Ich bin dagegen, sich aus wahltaktischen Gründen ganze Bevölkerungsgruppen zu schaffen, die nur von staatlichen Zuwendungen leben…

    Ähnlich sehe ich es bei der Kernkraft: Wenn es vernünftige und bezahlbare Alternativen gibt, sind die mir jederzeit willkommen. Aber es kann nicht auf der einen Seite jeder die Klimahysterie schüren und auf der anderen Seite Technologien verdammen, die das angeblich so böse CO2 vermindern. Und nur auf Technologien zu setzen, die noch nicht kostendeckend arbeiten und für die der Verbraucher dann horrende Strompreise bezahlt, ist auch nicht unbedingt sozial.

  4. Grüß Gott,
    weißt Du: wenn bei der Atomkraft mal die realen Kosten berechnet würden, müsste sich doch jeder vernunftbegabte Mensch an den Kopf fassen – aber das wird ja nun seit Jahrzehnten nicht getan. Es gibt immer noch keine Möglichkeit den Dreck loszuwerden – außer man macht Uranmunition daraus. Schon das ist doch für verantwortungsbewußte Menschen eine Unmöglichkeit.
    Reichen denn die Erfahrungen nicht, die man bisher damit gemacht hat? Eine Technologie die zigzig folgende Generationen mit unserem Dreck belastet ist einfach ungeeignet und es gab genug Zeit sich mit Alternativen zu befassen.

    Unternehmer als Melkkuh? Wer erwirtschaftet denn den Gewinn? Das tun diejenigen, die in der Produktion arbeiten und diejenigen die sich verantwortungsbewußt um Produkte und Vermarktung bemühen. Solche findet man wirklich eher noch im Mittelstand, da sind die Mitarbeiter nicht Wegwerfware.

    Es wird immer schnell von „Neidgesellschaft“ geschwafelt, aber man muss sich doch auch mal angucken, was diese ganze Profitgier anrichtet. Wenn man für 6€ arbeiten geht (und viele liegen noch darunter), dann kann man davon nicht die Familie ernähren.

    Ich bin der Meinung, es gibt viele Kernbereiche der Infrastruktur die man niemals privatisieren darf/durfte.
    Und dazu gehört die Gesundheitsversorgung in jedem Fall: man kann mit einem Krankenhaus nicht 20% Rendite erwirtschaften, ohne das Personal auszubeuten und die Qualität in den Keller zu fahren. Energieversorgung darf kein Spekulationsobjekt sein – inzwischen kehrt sich der Trend ja wieder um, und die guten alten Stadtwerke werden wiederbelebt. Gerade hier im Münchner Umland gibt es bemerkenswerte Projekte von kleinen Gemeinden.

    Was für ein Unsinn, Schulgebäude zu verkaufen um sie dann wieder anzumieten?

    Bei Bahn und Co. bin ich mir nicht so sicher, manche kleinen privaten Bahnen haben ja durchaus Verbesserungen gebracht – aber andererseits werden viele Ortschaften schlicht abgehängt. Gut – da könnten wir ein „türkisches“ Dolmus-System gebrauchen, da kommt man einfach überall hin.

    Und die ganze Telekommunikation – das hat uns sicher einiges an Fortschritt gebracht und Kostensenkung. Dafür haben wir aber auch die Privatisierung bezahlt und gerade Telekom, Post und Bahn sind gute Beispiele dafür, wie die achsohochbezahlten Beamten rausgemobbt wurden um billiges Personal einzustellen.

    Ja und richtig tragisch finde ich, dass der einzige Rohstoff den dieses Land zu bieten hatte, nämlich kluge Köpfe so abgewirtschaftet wird. Es gibt reichlich Trauerspiele in Schulen und Unis. Hier im Süden ist es nicht so schlimm, aber in meiner Bremer Heimat – da brechen die Schulen wirklich bald zusammen. Und studieren tun überwiegend immer noch die Kinder der Besserverdienenden. Mein Sohn muss sich ganz schön durchbeißen, Eltern die nichts zahlen können und mit dem BAFÖG kommt man nun mal nicht durch in eigener Wohnung – aber das jobben ist im Bachelor Studiengang auch kaum drin.

    Ich verfolge ja nun die türkische Entwicklung ganz interessiert. Das ist bestimmt kein Land, dass seine Einwohner verwöhnt mit Sozialleistungen. Aber es ist doch erstaunlich, dass die fast ihre Staatsschulden getilgt haben, seit die AKP regiert, dazu die Infrastruktur ausbauen, dass wir uns schämen müssen und vor allem in ihre Leute investieren, sprich die Schulen, Lehrmaterial, Schulbusse, Gesundheitsversorgung – das alles ist in den letzten Jahren enorm viel besser geworden, während bei uns alles wegbricht. Die TR hat auch viel zu viel verkauft und privatisiert, aber der Trend scheint nun auch gebrochen. Oder man darf sich jedenfalls nicht mehr so schamlos bereichern. Da wird auch drauf aufgepasst und wenn in einem Bereich Mißbrauch getrieben wird, dann wird das unterbunden (geschieht jetzt gerade mit den Klinikärzten, die in der Dienstzeit privat praktizieren durften).

    So bevor ich noch mehr ausufere noch was zum Thema „sich an der Politik beteiligen“: geht für die praktizierende Muslima schon gar nicht, weil alles in Kneipen stattfindet und frau nicht mit Drogenkonsumenten an einem Tisch sitzen will….(auch so ein Thema der Alkohol, die schädlichste Droge überhaupt). In Bayern muss man in der Politik „bierzelttauglich“ sein, das ist in jeder Partei so.

    Naja und ich hab´s früher schon probiert, mir fehlt das Talent für Politik. Ich bin immer so geradeheraus,🙂 .

    So, Feierabend. Grüße von Meryem

  5. ähem,
    ich möcht dich nicht missionieren, loyalbushie,
    je mehr populismus-resistente Leute in der CDU sind, desto besser für alle von uns, mich auch.

    Einige deiner Überzeugungen teile ich nicht – keine Überraschung, da ich ein „linksradikaler Grüner“ bin. Ein Alt-68er.

    Ich würd ich mir wünschen, du hättest recht und die CDU wird nie nie nie der rechtspopulistischen Versuchung anheimfallen; da dies von Personen abhängt, freut es mich, dass es so viele vernünftige CDUler gibt, bei denen ich mir sicher bin, dass sie auch unter Druck resistent bleiben werden. Wenn die Große Krise kommt, werden sie hinweggefegt werden vom populistischen Sturm – so viel wage ich vorherzusagen.

    Kennst du übrigens das Blog von Johannes Hampel? Ein Berliner CDUler … müsste dir sympathisch sein:
    http://johanneshampel.online.de/

    Meryem, deine post hab ich zweimal gelesen … vor allem das, was du über die Türkei schreibst, finde ich bedenkenswert.

    Bei uns Grünen müsstest du nicht „bierzelt-tauglich“ sein. Da gäb’s dafür andere Hindernisse …

  6. @ Initiativgruppe

    Johannes Hampel`s Blog kenne ich – übrigens durch Deine Seite. Ich hab ihn bewusst auch gleich auf meine Linkliste gesetzt. Ein kultivierter, weitblickender Mensch mit sehr interessanten Gedanken.

    Na ja, für mich gibt es keine Alternative zur Union, je besser ich andere Parteien kenne und je älter ich werde, umso mehr merke ich das. Mit den Grünen habe ich fast noch am Wenigsten am Hut, beim Wahl-O-Maten lag bei mir eigentlich nur noch die MLPD dahinter. Aber das hätte ich auch gleich sagen können. Meine Mutter ist zB eine Alt-68erin und Grüne, als Hochschulabsolvent war ich lange genug von diesen Leuten umgeben – ich denke, es gibt kaum Menschen, deren Denken mir vor allem in gesellschaftspolitischen Fragen fremder ist.

    Die SPD spricht mich auch nicht an, auch wenn mir Steinmeier oder Münte sympathisch waren oder es dort kluge und interessante Leute wie zB den Taner Beklen oder die Leute von „Endstation Rechts“ gibt. Aber auf Bundesebene und auch europaweit unterstützen alle Parteien links der Mitte (und auch die F.D.P.) – neben vielen guten Sachen – einfach zu viele Entwicklungen oder Tendenzen, die zu 100% meinen Grundüberzeugungen widersprechen.

    Und ich kenne auch das rechte Spektrum. Ich sage nicht, dass jeder dort ein Idiot ist oder auch nur von Hass getrieben, viele suchen dort nach Werten, die vielleicht manchmal in der Union nicht mehr so offensiv angesprochen werden wie vielleicht zu Zeiten Adenauers oder eines Franz Josef Strauß.

    Aber im Unterschied auch zu vor 20 Jahren, wo noch viele kultivierte Menschen aus der Großelterngeneration dort waren, die einen gewissen Grundanstand an den Tag legten, ist das heute ein entsetzlicher Haufen von Proleten aus der untersten Schublade. Das Gute ist, dass das Internet so etwas auch ans Tageslicht bringt. Kannte man zB rechte Parteien vor 20 Jahren vor allem von dem Bild, das die Beiträge von Autoren prägten, die in der jeweiligen eigenen Propaganda hinter wohl gewählten, salbungsvollen Worten ein positives Bild ihrer Sache zu zeichnen vermochten, kommt jetzt die Masse der Anhänger selbst zu Wort und wie man an PI oder gesamtrechts sieht, ist das der absolute Pöbel. Und ich bin nicht bereit, für ein Bisschen deutlicheren Patriotismus oder ein stärkeres Artikulieren konservativer Anliegen in gesellschaftlichen Fragen im Gegenzug Ausländerfeindlichkeit oder Islamophobie schlucken zu müssen. So etwas ist einfach nur widerlich. Mir wurde als Kind beigebracht, anderen Menschen und Ausländern mit Achtung zu begegnen, in der Grundschule hatten wir als Kommunionaktion alle ein Spielzeug gegeben für „Gastarbeiterkinder“ – wie sie damals genannt wurden. Ich habe auch noch nie schlechte Erfahrungen mit Migranten gemacht – wieso soll ich da – ganz naiv gefragt – Hetze gegen diese Menschen unterstützen?

    Von daher kann ich mich nur in der Union heimisch fühlen – das ist eine Partei, die auch eine große Tradition hat, die durch Leute wie Adenauer geprägt wurde. Und sie ist auch die einzige Partei, die dem Christentum im eigenen Selbstverständnis einen besonderen Stellenwert einräumt.

    @ Meryem

    Ich habe großen Respekt vor der Aufbauleistung der AKP. Aber in der Türkei sind viele Voraussetzungen für eine solche Aufbauarbeit gegeben, die es hier nicht oder nicht mehr gibt.

    Hier jammert man auf einem hohen Niveau, die Infrastruktur, die in der Türkei teilweise erst aufgebaut wird, ist hier seit Jahr und Tag vorhanden und verfällt.

    Einen solchen Gemeinsinn oder Zusammenhalt der Familien wie in der Türkei gibt es hier nicht mehr. Und vieles liegt möglicherweise auch daran, dass in Zeiten des Wohlstands und Aufschwungs einfach Bequemlichkeit eingekehrt ist und auch alles dem Staat übertragen wurde. Am Ende verlässt sich jeder darauf, dass der Staat schon alles richten würde und strengt sich selbst nicht mehr an.

    Und es fehlt einfach auch am Respekt vor der Religion, vor der Ehe und Familie, vor dem Eigentum anderer Menschen, an Achtung des Mitmenschen generell und auch einem positiven Verhältnis zum eigenen Land. So etwas wäre in der Türkei nie denkbar.

    Ich hoffe bloß, dass in der Türkei nicht mit der Vergrößerung des Wohlstands auch das Gute, was die Gesellschaft dort noch auszeichnet, verschwindet, bloß weil es bequemer ist, Verantwortung abzuschieben und weil es dazugehört, „modern“ zu sein…

    Na ja, Gute Nacht erst mal!

  7. HöHö-der arme loyalbushie wird von allen Seiten missioniert.

    @Inititativgruppe: die Grünen haben es nach Jahrzehnten mit mir verdorben, seit sie zur Kriegspartei mutiert sind. Ich hab vor lauter Verzweiflung schon die Linken gewählt, was eigentlich auch gar nicht geht, aber die haben sich wenigstens entschieden gegen Kriegsbeteiligung ausgesprochen. Naja, irgendwie verkaufen sich früher oder später alle Parteien, hab ich so das Gefühl.
    Übrigens war ich einstmals in meinem Heimatstädtchen bei den Grünen Gründern mit am Tisch, aber die fingen sofort an, um Pöstchen zu streiten. Wie gesagt, ich bin nicht politikkompatibel.
    Außer wir gründen eine islamische Partei🙂
    Und bei den Grünen gibts da ja auch nur ein kleines Häufchen Aufrechter – in NRW sind doch Grüne Muslime tätig. Cem Özdemir will aber ja nicht mehr dazugehören leider.

    Loyalbushie Du willst aber nicht ernsthaft behaupten, dass wir solche Personen wie FJS als Vorbild nehmen sollen, ja? Dieses Gekungel und Vetternwirtschaft hat sich ja hier in Bayern bis heute gehalten und kostet gerade richtig Geld.
    Macht ja nichts, man kann ja neues drucken.

    Richtig ist sicherlich, dass in der TR noch so etwas wie eine Aufbruchstimmung herrscht, so wie hier vielleicht noch in den 50er bis 70er Jahren. Inzwischen sind wir alle recht satt.
    Vetternwirtschaft gibts dort übrigens auch ausgeprägt, aber immerhin raubt „unser“ Tayyip das Land nicht so schamlos aus, wie seine Vorgänger.

    Es gibt dort die gleichen Schlawiner und Gangster wie hier auch, aber insgesamt traut sich der Staat auch einfach mehr zu fordern von seinen Leuten und die machen auch, wenn sie nicht das Gefühl haben, sie werden nur über den Tisch gezogen. Eben mehr Stolz und Nationalgefühl, nicht nur auf negative Art, ich bin bei sowas sehr empfindlich. Eher so im Sinne von: das Land ist unsers, also müssen wir auch was dafür tun.

    Trotzdem: der Anteil der Leute die in D arm sind, weil sie sich ausruhen wollen, ist immer noch der geringste und es ist eben auch populistisch, dauernd auf diese zu zeigen.
    Dass es mehr dumme Leute gibt, die auf billige Parolen reinfallen, das liegt ganz bestimmt daran, dass nichts investiert wird in selbständiges Denken lernen. Und am Privatfernsehen (noch was auf´s Kohlsche Minuskonto).

    Wir haben nun mal ein zunehmend gnadenloses System, und das Schlimmste ist, dass im Kapitalismus der Mensch für die Wirtschaft da sein soll und nicht umgekehrt. Da fordert man Mobilität und wundert sich dann, wenn Eltern und Kinder nicht füreinander sorgen – ja wie denn auch? In verschiedenen Landesteilen, ständig einsatzbereit und alle berufstätig,weil es sonst nicht reicht?

    Ich würde inzwischen lieber wieder auf 70er Jahre Niveau leben und arbeiten. Äh-außer meinen Computer, den möchte ich behalten und das Internet,🙂.
    Irgendwie war das alles in allem komfortabler, auch wenn so einige Gegenstände im Haushalt gefehlt haben. Dafür war der Zeitdruck nicht so groß und Urlaub haben wir auch schon gemacht.
    Aber mein Einkommensstandard hat sich seither auch nicht verbessert und das ist nun wieder eine Frechheit. Sozialberuf eben.

    Natürlich hat alles mit Mangel an Werten zu tun. Wenn jeder seine Verantwortung für sich, seine Familie, seine Arbeit, sein Umfeld, sein Land ernst nehmen würde, dann sähe es anders aus. Aber man kann nicht nur auf den „Proleten“ rumhacken (eine ehrenwerte Klasse,🙂, ich zähle mich auch dazu) und hinnehmen, dass sich andere völlig unsozial verhalten. Die wahren Schmarotzer sitzen nicht am Boden der Gesellschaft.

    Ich mein: ich gönne einem hochrangigen Manager einen sehr guten Verdienst. Aber es gibt doch Grenzen des Anstands oder? Summen die nur durch ihre Nullen imponieren und die kein Mensch jemals verbrauchen kann – was soll das? Die Lebenszeit eines Menschen kann doch nicht soviel mehr wert sein, wie die eines anderen? Jedenfalls nicht, wenn man nur die Arbeitsleistung misst, ansonsten gibt es natürlich Menschen, deren Leistung nicht in Geld zu messen ist.

    Nun-mit „dem Bundestagsabgeordneten meines Vertrauens “ hab ich eben auch ein Problem. Ich hab keines.

    Und wenn ich mal einem schreibe, krieg ich sowieso nie eine Antwort, lol. Hab ich schon öfters versucht. Ich glaub die denken ich bin ein troll, sowas wie mich kann es nicht geben.

    @Initiativgruppe: bist Du vielleicht auf der Tagung bei Petra Kelly am Samstag? Dann könnten wir uns die Hände schütteln.

    So, nun aber echt Feierabend.

    Grüße von Meryem

  8. „Aber man kann nicht nur auf den „Proleten“ rumhacken (eine ehrenwerte Klasse …)“

    Das will ich aber auch hoffen…🙂

  9. Ja aber sischer doch, wo ich mich doch dazuzähle,🙂

  10. Soziologisch betrachtet – also wenn man als „Proleten“ unselbstständig Erwerbstätige betrachtet – bin ich ja auch einer. Bloß würde ich solche Leute, zumal wenn sie nicht klassenbewusst im marxistischen Sinne sind (wie die meisten Arbeiter und Angestellten heute) eher zum „Kleinbürgertum“ zählen. Komischerweise sind die meisten Kommunisten und Linksradikalen gar keine Arbeiter, sondern Studierte und kommen aus dem städtischen Großbürgertum.

    Ich verwende den Begriff „Prolet“ eher als Bezeichnung für „ungehobelter Mensch“… und habe den Eindruck, dass das heute auch gebräuchlicher ist. Ich habe erst einmal in meinem Leben einen Arbeiter erlebt, der selbst Wert auf den Begriff „Prolet“ bzw. dessen ursprüngliche Verwendung gelegt hätte…

  11. neee, das was Du meinst, sind „Prolls“, nech?

    Also, ich stamme aus einer „Kleiner-Angestellter“ Familie, fand aber schon als Jugendliche, dass das eine Schönrednerei ist, weil man eben nicht „Arbeiter“ sein wollte.

    Und man muss schließlich nicht linker als links sein um sich nicht dafür zu schämen, dass man mit Arbeit seinen Lebensunterhalt verdient.
    Außerdem ist mein Mann vom anatolischen, wahlweise Landbesitzer oder Ziegenhirten zum Fabrikarbeiter mutiert,🙂, da kann ich doch nichts gegen Proleten haben.

    Ich weiß, das ist vielleicht etwas spitzfindig und stammt aus meinen frühen linken Zeiten, aber ich finde man macht damit eine Gesellschaftsklasse schlecht, die sich mit ihrer Leistung und ihrem Verantwortungsgefühl nicht verstecken muss.

    Ist aber glaube ich auch eher ein deutsches Problem, sich immer als etwas Besseres fühlen zu wollen und nicht einfach damit zufrieden zu sein, dass man sich mit Arbeit ernährt.

    Das wird auch nicht besser dadurch, dass man heute als Arbeitender nur ein Kostenfaktor ist.

    Dass „Betriebsratsverseucht“ das Unwort des Jahres geworden ist, gefällt mir in diesem Zusammenhang ganz gut.

    Leider, leider ist die gelobte CDU nicht die Partei die die Leistungen der Arbeiterklasse, oder meinetwegen auch Kleinbürger – alles nur Schubladen – durch ihre Politik würdigt.

  12. Meryem,
    du schreibst, du seist nicht politiktauglich. Und ich glaub dir schon, dass du nicht ertragen kannst, was da in den Parteien abgeht.

    Ich bin in der Hinsicht das Gegenteil. Ich finde das Gerangel um Posten zwar nicht sympathisch, aber es stört mich auch nicht besonders, und wenn ich was hätte werden wollen in der SPD und später dann bei den Grünen, dann hätt ich da vergnügt mitgemischt, mit dem nötigen Opportunismus und Geschleime, auch mit der erforderlichen Ellbogenarbeit. Ich mag Machiavelli.

    Du findest das natürlich schlimm, und das spricht gewiss für dich. Aber für mich spricht auch etwas: Ich respektiere die Menschen genau so, wie sie sind – wie sie Gott geschaffen und gewollt hat. Und die Verhältnisse auch. Das hat was fundamental Konservatives und müsste eigentlich unserem loyalen Bushie gefallen. Oder nicht?

    Gleichzeitig war und bin ich ziemlich radikal … links … da stellt es dann loyalbushie die Nackenhaare auf. Und die kopfschüttelnde Frage erhebt sich, wie lässt sich das denn vereinbaren mit dem oben genannten Konservativen?

    Die Antwort bleib ich jetzt mal schuldig.

    PS: Bei Petra Kelly am Samstag bin ich nicht. Schade. Sicher findet sich mal eine andere Gelegenheit, dass wir uns die Hände schütteln – wo wir doch beinahe Nachbarn sind. Wenn du Lust und Gelegenheit hast, kannst du mal in der InitiativGruppe, Karlstr. 50, Rgb, 2. Stock, vorbeischauen: immer Mo, Di, Fr 14-18h geb ich da Integrationskurs … und lass mich gern dabei besuchen.

  13. „Ich respektiere die Menschen genau so, wie sie sind – wie sie Gott geschaffen und gewollt hat. Und die Verhältnisse auch. Das hat was fundamental Konservatives und müsste eigentlich unserem loyalen Bushie gefallen. Oder nicht?“

    Das klingt in der Tat sehr positiv… mein Großvater hatte mir das auch so beizubringen versucht, so weit das in den 8 Jahren, die ich ihn noch haben durfte, ging…

    Und @ meryem

    Sagen wir es einfach so: Der Begriff „Prolet“ hat einen Bedeutungswandel erfahren, der nicht sehr vorteilhaft war. Ich bin selber eher ein „Klassenkämpfer“ (so hat mich mal jemand in einem Forum geschmäht *lol*), ich schätze Arbeiter und Kleinbürger im Regelfall mehr und komme mit ihnen besser klar als mit irgendwelchen Klugscheißern, die ein paar Bücher gelesen, ein paar Semester studiert haben und jetzt denken, sie wären die Größten und würde alles wissen. Das sind meist auch die, die jeden Tag die Familie als „Repressionsinstrument“ schmähen und auf den Kapitalismus schimpfen, obwohl Papis hohes Gehalt ihnen den Lebensunterhalt sichert und Mami jeden Tag das Frühstück auf den Tisch stellt.

    Ich fand meine Jahre an der Uni schrecklich und kam mit den Leuten dort nicht klar. Jetzt habe ich beruflich jeden Tag mit Arbeitern, Bauern und Handwerkern zu tun und freue mich darüber. Endlich unter anständigen Menschen…

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