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Posts Tagged ‘Humanismus’

Evan Sayet über moderne Liberale

In Gesellschaft, Kultur und Zeitgeist on April 2, 2010 at 9:32 am

Manche werden sich schon gefragt haben, ob hier denn nichts mehr los wäre. Na ja, um ehrlich zu sein, habe ich dieses Blog in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Das liegt zum einen an Zeitgründen, zum anderen auch daran, dass das bluthilde-Blog einen unglaublichen Besucherzuwachs zu verzeichnen hat, insbesondere seitdem das Blog „Yucca Tree Post“ des angesehenen Medienscouts Jürgen Vielmeier es als „Perle“ zu „125 traumhaften deutschen Blogs“ gerechnet hat (wofür ich mich auch hier noch einmal aufs Herzlichste bedanken möchte).

Man muss es auch realistisch einschätzen: CC ist eines von vielen konservativen deutschen Blogs, das – zumal für Nationalkonservative zu proamerikanisch und für den Mainstream hiesiger Rechtskonservativer zu wenig islamkritisch – nicht einmal im eigenen Lager unumstritten ist.  

Ein bissiges, respektloses und vom Konzept her in Deutschland bisher schlichtweg noch nicht vorhandenes Blog wie bluthilde hingegen ist eine wirkliche Marktnische, zumal neben den Besuchern, die es auf Grund der weltanschaulichen Tendenz lesen einfach auch noch viele kommen, die den Humor und die grotesken Züge an den Beiträgen schätzen.

Ganz verkommen lassen möchte ich das hier jedoch auch nicht und deshalb stelle ich meine Übersetzung des Vortrags des bekannten US-amerikanischen Comedians und Journalisten Evan Sayet auch hier rein, die ich vor 1 Jahr schon mal auf anderen Blogs veröffentlicht hatte. Sie ist zwar schon etwas älter, aber immer noch gut und treffend. Ein geniales Psychogramm des europäischen Meinungsmainstreams, des Antiamerikanismus und der Alt-68er.

Evan Sayet: Wie moderne Liberale denken

http://www.youtube.com/watch?v=eaE98w1KZ-c

Ich würde mich selbst als Republikaner des 13. September bezeichnen. Aufgewachsen war ich als liberaler New Yorker Jude, wesentlich liberaler geht`s kaum noch – obwohl es noch im Kleinformat war im Vergleich zu dem, was man heute „liberal“ nennen würde. Ich ging von der High School und wusste über Politik nur eines: Dass die Demokraten gut und die Republikaner böse sind. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Inverse Gutmenschen“ – Stunk unter „Islamkritikern“

In Gesellschaft, Kultur und Zeitgeist, Politik, Religion, Tagesgeschehen on Dezember 8, 2009 at 1:16 am

 Es war der größte Triumph seit Bestehen dieses Modetrends: Die „Anti-Islam-Bewegung“, wie sie das rechtskonservative Schweizer Nachrichtenportal „winkelried“ nennt, hatte erstmals in Europa bei einer Abstimmung eine absolute Mehrheit für ein Anliegen verzeichnen können.

Waren es bislang allenfalls Achtungserfolge politischer Parteien gewesen, die antiislamische Agitation in den Vordergrund ihrer politischen Aktivitäten gestellt hatten, waren die 57% für die Initiative zum Minarettverbot in der Schweiz ein Ergebnis, das zweifellos eine neue Dimension im Zuspruch zu Anliegen dieser Art darstellte. Das Ergebnis fand weit über die Grenzen der Schweiz hinaus Beachtung.

Während das Minarettverbot in vielen mehrheitlich islamischen Staaten wie der Türkei Unverständnis und Misstrauen auslöste, war der Jubel unter rechtspopulistischen, rechtskonservativen und rechtsextremistischen politischen Parteien und Bewegungen sowie in der „islamkritischen“ Blogosphäre am Lautesten.

Dabei vergaßen teilweise auch Personen im Taumel der Schadenfreude für einen Moment ihre Kinderstube, die im Moment der Verkündung des Abstimmungsergebnisses erlebt haben mussten, wie jahrzehntelange äußerliche Anpassung und Selbstdomestizierung im Rahmen des politisch korrekten Diskurses hinweggeschwemmt wurden wie Blütenstaub durch den Sommerregen.

So hetzt etwa der geschäftsführende Gesellschafter einer österreichischen Internetmarketingfirma in einem Ton gegen die zweitgrößte Weltreligion, der sich von Leitartikeln der „Deutschen Stimme“ nicht mehr in einer wirklich wesentlichen Art und Weise unterscheidet.

Bild: Aufgeklärte Humanisten im Einsatz für die Verteidigung westlicher Errungenschaften

Auch so manche permanent mit dem Vergessenwerden kämpfende C-Promis wie „Emma“-Gründerin Alice Schwarzer stiegen erhobenen Hauptes aus der Gruft, um den verdutzten Muslimas zu erklären, dass sie und ihre Gesinnungsgenossinnen deren wahre Bedürfnisse besser kennen als diese selbst – sekundiert von rechtsradikalen Hassblogs, die Schwarzers Angelegenheit zu ihrer eigenen machen und im Hijab das „islamische Hakenkreuz“ zu erblicken meinen. Ob ein NS-Vergleich eine Verharmlosung oder den Ausdruck eines besonders kritischen Bewusstseins darstellt, entscheidet dabei wieder einmal die subjektive Willkür dessen, der sich eines solchen bedient. Solange Ralph Giordano, sozusagen die Claudia Roth unter den Antiislamisten, keinen Einspruch geltend macht, scheint diesbezüglich jedenfalls kaum Unrechtsbewusstsein vorhanden zu sein.

„Was der Musel denkt, ist einerlei…“

„Islamkritik“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie kein nachvollziehbares Ziel kennt, ausschließlich von wechselseitiger Selbstbestätigung der Akteure untereinander lebt und jeden ernsthaften und unvoreingenommen Dialog als „Dialüg“ ablehnt, zumal man den Andersdenkenden, sollte er die eigene vorgefasste Meinung nicht bestätigen können, immer noch der „Taqqiya“ zeihen und damit wieder an den gewünschten Pranger stellen kann. Egal, welche Position Muslime einnehmen: Aus Sicht der „Islamkritiker“ ist sie immer Beweis für die Richtigkeit der eigenen Wahrnehmung und für die abgrundtiefe Bösartigkeit ihrer Gegner. Den Rest des Beitrags lesen »

Fernsehtipp zur „Schönen neuen Welt“

In Gesellschaft, Kultur und Zeitgeist on Dezember 2, 2009 at 1:49 pm

Heute, Dienstag, 2.12.2009 um 21.50 auf arte, wird die Dokumentation „Menschenlabor Sowjetunion“ ausgestrahlt.

Zur Einstimmung auf das Thema hier eine kleine Handreichung aus dem Jahr 1998.

Die Doku zeigt exemplarisch auf, wie eine „humanistische“, nur dem „wissenschaftlichen Weltbild“ verpflichtete Gesellschaft, die ihre religiösen Traditionen über Bord geworfen hat, mitnichten eine „bessere Welt“ zu schaffen vermag, sondern im Gegenteil dazu neigt, zum Zwecke der Verfolgung angeblich hehrer Ziele und zur Veränderung der Natur des Menschen jedweder Barbarei Tür und Tor zu öffnen.

In Zeiten wie diesen aktueller denn je…

MdEP Martin Kastler spricht Tacheles

In Politik, Tagesgeschehen on Dezember 2, 2009 at 8:17 am

Das renommierte katholische Nachrichtenportal kath.net hat kürzlich den über die Liste der CSU ins Europaparlament gewählten MdEP der EVP, Martin Kastler, interviewt.

Er gehört dem fränkischen Bezirksverband unter Dr. Markus Söder an und ist bisher durch eine deutliche konservative Ausrichtung aufgefallen.

Martin Kastler im O-Ton:

Kath.net: Seit September hat das neu gewählte Europäische Parlament seine Arbeit aufgenommen. Was sind die aktuellen Herausforderungen?

Kastler: Das Europaparlament hat durch den Lissabon-Vertrag mehr Mitspracherecht erhalten. Es muss jetzt beweisen, dass es in der Lage ist, verantwortlich mit diesem Kompetenzgewinn umzugehen und nicht in blinden Aktionismus zu verfallen. Zwar ist das Europäische Parlament das einzige direkt von den Menschen gewählte Organ der Europäischen Union, eine Wahlbeteiligung von EU-weit nur noch 43,1 Prozent ist jedoch ein Alarmzeichen. Als EU-Parlament müssen wir den Menschen künftig besser vermitteln, warum unsere Arbeit für sie wichtig ist. Wir dürfen als Abgeordnete nicht selbstgefällig unseren Kompetenzgewinn feiern und andererseits riskieren, dass unsere demokratische Legitimation durch eine immer geringe Wahlbeteiligung sinkt. In Deutschland wäre ein erster Schritt zu mehr Transparenz eine Reform des Wahlrechts. Wir sollten unsere Europaabgeordneten wie auch bei der Bundestagswahl in Wahlkreisen statt über eine Landesliste wählen können.

Kath.net: Wo stehen christliche Positionen derzeit besonders in der Diskussion?

Kastler: Die Diskussion um „klassische“ Wertethemen wie Familienpolitik oder Bioethik wird im ersten Halbjahr 2010 unter spanischer Ratspräsidentschaft erheblich an Schärfe gewinnen. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero macht seit 2004 vor, wie eine linksideologische Gesellschaftspolitik aussieht. Es ist zu befürchten, dass er seine Ratspräsidentschaft nutzen möchte, um einige Elemente hiervon auf die Gesamt-EU zu übertragen. Die geplanten Aktivitäten verheißen nichts Gutes. So stehen die angebliche „Geschlechtergleichheit“ und die sogenannte „Antidiskriminierung“ ganz oben auf seiner Prioritätenliste. Es soll eine neue Antidiskriminierungsrichtlinie auf den Weg gebracht werden und mehrere Großkonferenzen zu den Themen „Frauen“ und „Gleichheit“ veranstaltet werden. Hinter diesen Schlagworten verbergen sich auch ideologische Forderungen nach freier Abtreibung und Homosexuellen-Verheiratung. Wenn man sich diesen Ansätzen als Christ und als Konservativer widersetzt, kann man schnell ins Kreuzfeuer geraten. Im Übrigen fällt auf, dass unter den Stichworten „Antidiskriminierung“ und „Geschlechtergleichheit“ fast nur über Frauen gesprochen wird. Wir brauchen aber auch Strategien in der Männer- und Jungenpolitik. Das ist ein Thema, dem ich mich künftig verstärkt annehmen möchte.

Kath.net: Stichwort Kreuz-Urteil: Viele ärgern sich, doch kann man noch etwas tun?

Kastler: Da sprechen Sie etwas an, was mir sehr am Herzen liegt. Ich habe das Straßburger Urteil als „Schande für Europa“ bezeichnet. Schande deshalb, weil es unsere Wurzeln und unsere Identität verleugnet. Und diese Identität baut nun einmal auf dem christlichen Wert- und Menschenbild auf. Zur Religionsfreiheit gehört auch das Recht, seinen Glauben öffentlich auszuüben. Wenn wir dies verneinen, ist dies ein Schlag ins Gesicht derer, die in anderen Ländern unter Einsatz ihres Lebens für Religionsfreiheit kämpfen. Trotzdem hilft alles lamentieren wenig. Christen und alle Menschen, denen die Religionsfreiheit wichtig ist, müssen jetzt zusammenstehen und eine Revision dieses Urteils fordern.

Das komplette Interview gibt`s hier

PS: Noch ein Wort zum Minarett-Referendum in der Schweiz: Die Schweiz ist mit ihrer direkten Demokratie ein Vorbild für andere Länder. Das Ergebnis ist selbstverständlich zu respektieren. Selbstverständlich sind auch nicht alle Schweizer, die für das Minarettverbot gestimmt haben, Links- oder Rechtsextreme, Atheisten oder islamophob. Viele wollten auch einfach ihrer Angst vor Identitätsverlust oder ihrem Protest gegen Teile der politischen Klasse Ausdruck verleihen, vor allem gegen linke Gutmenschen, die versuchen, den Islam als Rammbock gegen christliche Restbestände in Europa zu benutzen. Inhaltlich halte ich das Votum dennoch für falsch und für eine vertane Chance. Ich kann die Kritik der christlichen Kirchen und der jüdischen Gemeinden an der Initiative nachvollziehen.

Profitieren könnten von diesem Votum in ganz Europa Kräfte, die ein gebrochenes Verhältnis zur Religionsfreiheit haben. Entsprechende Kommentare auf diversen Webseiten und Blogs machen deutlich, dass die auf der Welle des Modetrends „Atheismus“ mitschwimmende „Anti-Islam-Bewegung“, obwohl sie bei Bedarf gerne versucht, angesichts zweifellos deutlich zu verurteilender Verfolgungen von Christen in mehrheitlich islamischen Ländern Christen zu vereinnahmen, mit diesen nichts am Hut hat. Um dem Islam zu schaden, würde man die Christen jederzeit über die Klinge springen lassen und – ganz im Sinne des Neo-Hoxhaismus – auch von Angehörigen anderer Religionen als des Islam verlangen, ihren Glauben in der Öffentlichkeit zu verstecken. Christen wären als Dhimmis eines Staatsatheismus nach Vorbild Hoxha-Albaniens, der „DDR“ oder Nordkoreas nur noch geduldet, solange sie im Kampf gegen den Islam nützen. Der Satz „Heute die, morgen Du“ sollte unter jenen Christen nicht in Vergessenheit geraten, die klammheimliche Freude darüber empfinden, dass der angeblichen „Islamisierung“ Europas entgegengetreten wurde.

MdEP Bernd Posselt brachte es auf den Punkt: „Wer heute Minarette verbietet, wird morgen Kirchtürme schleifen und Kreuze abhängen.“

Nicht mit einem Etikett versehen… UPDATED …

In Gesellschaft, Religion, Tagesgeschehen on November 22, 2009 at 8:38 pm

Sie können ja sogar freundlich sein, die Neo-Hoxhaisten. Zumindest solange sie ihre Bauernfängerei an den Ankündigungsflächen öffentlicher Verkehrsmittel anbringen. Es stinkt ihnen offenbar gewaltig, dass das Recht von Eltern, darüber zu wachen, mit welchen Wertvorstellungen ihre Kinder aufwachsen und sie mit ihren religiösen Überzeugungen vertraut zu machen, bei allen Aushöhlungen noch immer nicht im Stile eines mittelalterlichen KP-Staates gänzlich aufgehoben wurde. Wie bereits in der entsprechenden Doublethink-Lektion kürzlich deutlich gemacht darf „elterliches Erziehungsrecht“ nur dann respektiert werden, wenn gewährleistet ist, dass dieses in einer verantwortungsvollen Art und Weise gehandhabt wird (zB wie bei der Genossin Solie Lautsie). Und was „verantwortungsvoll“ ist, hat die Partei zu entscheiden, denn die Partei hat immer Recht! Den Rest des Beitrags lesen »

Il crocifisso resterà!

In Politik, Tagesgeschehen on November 7, 2009 at 1:12 am

Sie hatten damit gerechnet, auf dem Ticket des unter europäischen Linkseliten wie dereinst Tamagotchi oder Breakdance zum Modetrend avancierten Atheismus ein zweites Hoxha-Albanien errichten zu können.

Es könnte leicht sein, dass sie mehr abgebissen haben als sie kauen können. Italien erlebt eine Welle des zivilen Ungehorsams, wie die roten Roben in Straßburg sie nicht einmal in ihren schlimmsten Albträumen durchlebt haben dürften.

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kath.net berichtet:

„So ließ San Remos Bürgermeister Maurizio Zoccarato aus Protest ein zwei Meter hohes Kreuz vor dem Rathaus aufstellen. Zudem ordnete er in allen kommunalen Schulen Kontrollgänge an, um dort das Kruzifix aufzuhängen, wo etwa eines fehlen sollte. Auch die Gemeinde Sassuolo bei Modena und der Provinzrat von Trapani orderten laut einem Bericht der Tageszeitung «Avvenire» größere Kreuz-Kontingente. Noch schärfer reagierte Bürgermeister Riccardo Roman im norditalienischen Galzignano Terme: Von jetzt an wird dort in zweiwöchigem Abstand überprüft, ob in allen öffentlichen Gebäuden ein Kreuz hängt – wenn nicht, drohen 500 Euro Bußgeld.
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Doublethink-Volkshochschule Herbstsemester 2009/10 – Lektion III: Religionsfreiheit und Elterliches Erziehungsrecht

In Doublethink Volkshochschule, Gesellschaft, Politik, Recht, Religion, Tagesgeschehen on November 3, 2009 at 11:40 pm

Zur heutigen, aus aktuellem Anlass eingeschobenen neuen Lektion im „Doublethink“ ist es mir eine Ehre, den Blogger „jahresendfluegelpuppe“ vom „autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin“ als Gastdozent präsentieren zu dürfen. Er nimmt das heutige Urteil des EGMR über das Anbringen christlicher Symbole in italienischen Schulen zum Anlass, seine Winkelemente auszupacken, eine Flasche Rotkäppchensekt zu öffnen und uns deutlich zu machen, warum Religionsfreiheit nicht gleich Religionsfreiheit und Elternrecht nicht gleich Elternrecht ist:

[…] diese tragende säule des doublethink haben die straßburger richterinnen völlig richtig erkannt und angewendet. denn es zeigt die genialität und die treffsicherheit der fürsorglichkeit eines der sozialistischen perspektive des revolutionären weltproletariats verpflichteten humanistischen bildungswesens, entscheidungsfreiheiten der bürger dort zuzulassen, wo sie dem aufbau einer menschengerechten gesellschaft dienlich sind, gleichzeitig aber in einem akt prophylaktischer weitsicht eltern dort die entscheidungen abzunehmen, wo diese wegen ihres falschen bewusstseins oder ihrer verfangenheit in unwissenschaftlichem aberglauben gefahr laufen, falsche entscheidungen zu treffen. […]

Mehr zu allem hier: http://bluthilde.wordpress.com/2009/11/03/egmr-im-geiste-hoxhas-dschugaschwilis-und-dr-hilde-benjamins/

Doublethink-Volkshochschule Herbstsemester 2009/10 – Lektion II: NS-Vergleiche

In Doublethink Volkshochschule, Politik, Tagesgeschehen on November 2, 2009 at 8:45 am

Was jeder, der zu den Guten gehören möchte, von vornherein wissen muss, ist, dass der „Nationalsozialismus“ eigentlich „Faschismus“ genannt zu werden hat. Sozialismus war er nämlich keiner, denn der Sozialismus ist die höchste und vollendetste Stufe des Humanismus und möchte nur das Gute für alle Menschen und ihre Befreiung von Ausbeutung durch den Menschen und allem Übel, das wo es überhaupt gibt und überhaupt. Hinter dem Faschismus hingegen stehen die am meisten reaktionären und imperialistischen Elemente des internationalen Finanzkapitals und deshalb kann man das nie vergleichen. Deshalb sind auch die weltweit 100 + x Millionen Menschen Reaktionäre, Saboteure und Hooligans, die um dem Sozialismus zum Durchbruch zu verhelfen neutralisiert werden mussten, bestimmt auch leichter gestorben als die 65 + x Millionen Menschen, die dem Faschismus oder NS anzulasten sind.

Dennoch hat sich die Bezeichnung „Nationalsozialismus“ noch weiter in den Köpfen gehalten, weshalb es besonders wichtig ist, das zu ändern und vor allem das Bild der unwissenden Normalbürger zurechtzurücken. Insbesondere im Zusammenhang mit Bezugnahmen und Vergleichen mit dem NS. Da ist nämlich klar zu unterscheiden, ob ein solcher bzw. derjenige, der ihn bringt, ein fortschrittliches oder ein reaktionäres Anliegen verfolgt. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufklärerischer Qualitätsjournalismus

In Tagesgeschehen on Oktober 29, 2009 at 8:53 am

Bevor der Artikel vielleicht doch noch heimlich, still und leise von dem Blog verschwindet (oder von der von fremden Mächten gesteuerten deutschen Exekutive auf Betreiben Ägyptens gelöscht wird 🙂 ), möchte ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten, welch bahnbrechende Erkenntnisse PI dem namenlosen unwissenden Mitmenschen mitzuteilen hat.

Und noch mal der Hinweis – der nachfolgend zitierte Artikel soll ganz offenbar NICHT satirisch gemeint sein!

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