loyalbushie

Posts Tagged ‘Republikaner’

Ein guter Tag beginnt mit guten Nachrichten :)

In Politik on Januar 20, 2010 at 9:19 am

Es ist, als würde die CDU das Direktmandat in Berlin-Kreuzberg holen. Linkere Staaten sind ja eigentlich nur noch Washington D.C. und Vermont… Und doch hat es Scott Brown, der Kandidat der Republikaner in Massachusetts geschafft, den Senatssitz zu holen:

http://www.welt.de/politik/ausland/article5914822/Barack-Obamas-wichtige-Senatsmehrheit-ist-dahin.html

Im November folgt dann hoffentlich der zweite Streich bei den Midterms und die Republikaner holen sich den Senat zurück. Und 2012 kann der Messias – sollte er nicht lieber als gut dotierter Vortragsredner durch das ihm immer noch ergebene Europa tingeln – in seine verdiente Rente gehen. Es sei denn, er bestreitet den nächsten Wahlkampf mit dem Versprechen, bis 2045 die Bahnen der Sonne zu verändern, um den ach so bösen Klimawandel zu verhindern. 🙂

Ob sich die Leute damit noch lange vera****en lassen, ist angesichts solcher Berichte allerdings eine andere Frage: http://www.ftd.de/wissen/natur/:peinliche-panne-weltklimarat-stolpert-in-gletscherspalte/50062879.html

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„Inverse Gutmenschen“ – Stunk unter „Islamkritikern“

In Gesellschaft, Kultur und Zeitgeist, Politik, Religion, Tagesgeschehen on Dezember 8, 2009 at 1:16 am

 Es war der größte Triumph seit Bestehen dieses Modetrends: Die „Anti-Islam-Bewegung“, wie sie das rechtskonservative Schweizer Nachrichtenportal „winkelried“ nennt, hatte erstmals in Europa bei einer Abstimmung eine absolute Mehrheit für ein Anliegen verzeichnen können.

Waren es bislang allenfalls Achtungserfolge politischer Parteien gewesen, die antiislamische Agitation in den Vordergrund ihrer politischen Aktivitäten gestellt hatten, waren die 57% für die Initiative zum Minarettverbot in der Schweiz ein Ergebnis, das zweifellos eine neue Dimension im Zuspruch zu Anliegen dieser Art darstellte. Das Ergebnis fand weit über die Grenzen der Schweiz hinaus Beachtung.

Während das Minarettverbot in vielen mehrheitlich islamischen Staaten wie der Türkei Unverständnis und Misstrauen auslöste, war der Jubel unter rechtspopulistischen, rechtskonservativen und rechtsextremistischen politischen Parteien und Bewegungen sowie in der „islamkritischen“ Blogosphäre am Lautesten.

Dabei vergaßen teilweise auch Personen im Taumel der Schadenfreude für einen Moment ihre Kinderstube, die im Moment der Verkündung des Abstimmungsergebnisses erlebt haben mussten, wie jahrzehntelange äußerliche Anpassung und Selbstdomestizierung im Rahmen des politisch korrekten Diskurses hinweggeschwemmt wurden wie Blütenstaub durch den Sommerregen.

So hetzt etwa der geschäftsführende Gesellschafter einer österreichischen Internetmarketingfirma in einem Ton gegen die zweitgrößte Weltreligion, der sich von Leitartikeln der „Deutschen Stimme“ nicht mehr in einer wirklich wesentlichen Art und Weise unterscheidet.

Bild: Aufgeklärte Humanisten im Einsatz für die Verteidigung westlicher Errungenschaften

Auch so manche permanent mit dem Vergessenwerden kämpfende C-Promis wie „Emma“-Gründerin Alice Schwarzer stiegen erhobenen Hauptes aus der Gruft, um den verdutzten Muslimas zu erklären, dass sie und ihre Gesinnungsgenossinnen deren wahre Bedürfnisse besser kennen als diese selbst – sekundiert von rechtsradikalen Hassblogs, die Schwarzers Angelegenheit zu ihrer eigenen machen und im Hijab das „islamische Hakenkreuz“ zu erblicken meinen. Ob ein NS-Vergleich eine Verharmlosung oder den Ausdruck eines besonders kritischen Bewusstseins darstellt, entscheidet dabei wieder einmal die subjektive Willkür dessen, der sich eines solchen bedient. Solange Ralph Giordano, sozusagen die Claudia Roth unter den Antiislamisten, keinen Einspruch geltend macht, scheint diesbezüglich jedenfalls kaum Unrechtsbewusstsein vorhanden zu sein.

„Was der Musel denkt, ist einerlei…“

„Islamkritik“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie kein nachvollziehbares Ziel kennt, ausschließlich von wechselseitiger Selbstbestätigung der Akteure untereinander lebt und jeden ernsthaften und unvoreingenommen Dialog als „Dialüg“ ablehnt, zumal man den Andersdenkenden, sollte er die eigene vorgefasste Meinung nicht bestätigen können, immer noch der „Taqqiya“ zeihen und damit wieder an den gewünschten Pranger stellen kann. Egal, welche Position Muslime einnehmen: Aus Sicht der „Islamkritiker“ ist sie immer Beweis für die Richtigkeit der eigenen Wahrnehmung und für die abgrundtiefe Bösartigkeit ihrer Gegner. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Republikaner: Führungswechsel ohne Perspektive?

In Politik, Tagesgeschehen on November 25, 2009 at 11:34 pm

(auch zu lesen bei Endstation Rechts)

Glaubt man den Presseberichten der letzten Tage, wird es in der rechtskonservativen Partei „Die Republikaner“ eine außerordentliche Neuwahl der Parteiführung geben, nachdem infolge des desolaten Abschneidens bei der Bundestagswahl Forderungen nach einem Rücktritt des seit 1994 amtierenden Bundesvorsitzenden Dr. Rolf Schlierer und seiner engsten Mitarbeiter, Johann Gärtner und Ursula Winkelsett, laut geworden waren.

Die Partei, die im Laufe ihrer Geschichte im Europaparlament, im Landtag von Baden-Württemberg, im Berliner Abgeordnetenhaus und durch Übertritte von Unionspolitikern auch im Bundestag und in der Bremischen Bürgerschaft vertreten war, hatte zuletzt nur noch 0,4% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen können.

Im Vorfeld dieser Entscheidung des Bundesvorstandes war es zu zwei „Regionalkonferenzen“ gekommen, die einen teilweise turbulenten Verlauf genommen haben sollen. „Regionalkonferenzen“ dieser Art haben in der Partei eigentlich eher eine wenig rühmliche Tradition. Im Herbst 1994 herrschte bei solchen Versammlungen teilweise eine regelrechte Lynchstimmung, als sich in manchen Bezirken (zB Niederbayern) die dort sehr stark vertretenen Anhänger des 2005 verstorbenen, langjährigen Parteivorsitzenden Franz Schönhuber mit dem Ansinnen des oppositionellen Schlierer/Gärtner-Flügels konfrontiert sahen, nach dem Scheitern bei der wichtigen bayerischen Landtagswahl einen Führungswechsel herbeizuführen. Am Ende erreichten sie ihr Ziel, den Wechsel zu verhindern, nicht, aber sie wurden zu den Brutstätten späterer Sabotage und aktiven Ungehorsams gegen die neue Führungsmannschaft, die noch über Jahre anhielten. Den Rest des Beitrags lesen »